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BLOGGEN // WIESO, WESHALB, WARUM?

Sonntag, 30. April 2017

Ich habe vor gut einem Jahr mit dem Bloggen angefangen und frage mich mittlerweile immer öfter wieso, weshalb und warum ich überhaupt blogge.
Diese Gedanken sind aber auf keinen Fall negativ, sie haben mich lediglich mehr motiviert und das vergangene Jahr reflektieren lassen.
Zugegebenermaßen bin ich ganz bestimmt kein großer Blogger, was ich aber auch überhaupt nicht als schlimm empfinde; Ich genieße es momentan, über besondere Momente und Dinge in meinem Leben berichten zu können, die ich auch später noch anschauen kann.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass es viele Dinge und Themen geben wird, über die ich dann selbst nur noch Lächeln kann, aber bis dahin tut es einfach gut Erfahrungen zu dokumentieren und sie mit Anderen zu teilen.
Der Blog gibt mir nicht nur die Möglichkeit über meine Leidenschaften zu berichten, sondern auch mein Privileg der Pressefreiheit zu nutzen, und Dinge zu kritisieren und zum Nachdenken anzuregen.
Auch in Sachen Fotografie wächst man über sich hinaus, man lernt andere Dinge kennen und erweitert seinen Horizont ein wenig ohne es groß zu bemerken.
Es kommen immer wieder Fragen von meinen Freunden und Mitmenschen auf, die mitbekommen haben, dass ich schon seit einigen Monaten einen Blog führe.
Meist weiß ich nicht so wirklich was ich darauf antworten soll, weil meiner Erfahrung nach auf meine Erklärungen meist  ein leicht dümmlicher Blick und kurzes Schweigen folgt, bis ich dann eine Antwort wie "Aha" oder "Soso, okay" bekomme. 

  •  Was machst du eigentlich als Blogger den ganzen Tag lang?
Ganz Allgemein gesagt; Ich mache das, was mir Spaß macht und mich weiterbringt. 
Ich brauche keinen Content zu produzieren, der mir keinen Spaß macht und mich eigentlich gar nicht groß interessiert; Das langweilt nicht nur mich, sondern auch die Leser, da sie das sehr wahrscheinlich beim Lesen merken werden.
Das Bloggen ist nicht mein Beruf, nicht meine Aufgabe, sondern eines meiner Hobbys, deshalb muss ich auch nicht unter dem Druck stehen, jede Woche eine bestimmte Anzahl an Blogposts zu veröffentlichen. 
Wenn ich der Meinung bin, dass ich meine Erfahrungen und Gedanken aufschreiben und teilen möchte, dann kann ich das tun und da bin ich sehr dankbar drum.

  •  Okay, und wie viele Follower hast du so?
Ich bin kein professioneller Blogger sondern sehe das Bloggen als eine Art Freizeitaktivität an, die mir schlichtweg großen Spaß macht.
Natürlich ist es schön, wenn man weiß, dass Andere das ziemlich zeitintensive Resultat lesen und mögen, allerdings liegt mein Fokus nicht darauf möglichst bekannt zu werden.
Wieso manche Menschen unserer Gesellschaft, die unter Anderem auch zu meinem Freundschaftskreis gehören, immer nur auf Follower und Likes achten kann ich nicht ganz nachvollziehen, deshalb ist das eine der Fragen, die mir oft am Unangenehmsten erscheint. 
Das Bloggen stärkt meiner Meinung nach aber außerdem das Selbstbewusstsein und im Gegensatz zu den Anfängen meines Blogs ist es mir nicht mehr ganz so unangenehm in der Gewissheit zu leben, dass Andere es möglicherweise nicht gut oder sogar lächerlich finden, worüber ich schreibe. 


Trotz mancher Fragen und Bemerkungen, die mir oft sehr unangenehm waren und auf die ich oft nicht so wirklich eine Antwort gefunden habe, bereue ich es kein Bisschen einen Blog erstellt zu haben.
Es ist schön zu sehen, wohin meine kleine Reise führen kann, es macht mich unheimlich froh die Möglichkeit zu haben mit anderen Firmen zusammen arbeiten zu können und sich über meine noch sehr, sehr kleine Bloggercommunity auszutauschen.
Mal ganz davon abgesehen wie viel Zeit der Blog doch in Anspruch nimmt, ist das Bloggen definitiv eine sinnvolle Beschäftigung und ich habe das Gefühl, dass es äußerst positiv ist, meine freie Zeit ins Bloggen zu investieren.

Zusammengefasst hoffe ich, dass ich jeden, der darüber nachdenkt mit dem Bloggen anzufangen, dazu ermutigen kann, da ich anfangs selbst erst meine Zeit gebracht habe, um ein wenig Selbstbewusstsein zu schöpfen und diese Zeit auch immer noch brauche.