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MMK FRANKFURT // FAVOURITE PLACE TO BE

Mittwoch, 22. Februar 2017

Die Frage, wieso zur Hölle ich mich in letzter Zeit so oft in irgendwelchen Kunstmuseen aufhalte, bekomme ich in letzter Zeit relativ häufig gestellt.
Die Antwort ist ziemlich simpel:
Zum Einen habe ich mit einer sehr guten Freundin in den Winterferien eine lange Museumstour geplant (fühl dich gedrückt Lea, falls du das liest), zum Anderen fühle ich mich unheimlich wohl in den Kunstmuseen Frankfurts.
Es muss nicht mal explizit Kunst sein, allerdings genieße ich jedes Mal den doch ziemlich faszinierenden Moment der Stille beim Betreten eines Museums.
Großstadt hin oder her, die Massen an Menschen, die dort durch die Straßen laufen, erschlagen mich jedes Mal aufs Neue und ich bin am Ende des Tages doch froh wieder zu Hause auf dem Land zu sein.
In Museen ist das allerdings anders - spätestens wenn die Eingangstür des Museums hinter einem ins Schloss fällt, ist der stressige Alltag, die Menschenmassen und der Stadtlärm vergessen.
Besonders die Museen für moderne Kunst haben es mir angetan, da sie so schön übersichtlich, hell und minimalistisch aufgebaut sind.
Mir gefallen auch die Ausstellungsgebäude unheimlich gut, weshalb sie momentan zu meinem Lieblingsort gehören.
In Frankfurt gibt es für das MMK insgesamt drei Ausstellungsorte, das MMK1/2/3.

http://mmk-frankfurt.de

Manche finden diese Vorstellung total hirnrissig, aber ich finde es auf irgendeine Art und Weise sehr beruhigend in einem leeren Raum voller weißer Wände zu stehen, dessen Inhalt bloß eine riesige Blumenvase darstellt.
Kunst ist jetzt nicht wirklich das Sujet, dass mich so richtig interessiert und ich bin ganz ehrlich: Vieles der ausgestellten, sogenannten "Kunst" kann ich oft nicht ganz nachvollziehen und wirft meist viele Fragen (vorallem nach dem Sinn des Werks) auf, aber das empfinde ich gar nicht mal als schlimm.
Mir geht es viel mehr um die Gesamtatmosphäre, die die Museen ausstrahlen und das gute Gewissen, mit dem man sie wieder verlässt.
Man hat seine Zeit nämlich nicht unnötig mit irgendwelchen sozialen Medien, dem Handy, Serien schauen etc. verschwendet, sondern etwas für die Bildung und, wie ich finde, für die Seele getan.

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BULLET JOURNAL UPDATE, TIPPS UND INSPIRATION // LEUCHTTURM 1917

Sonntag, 5. Februar 2017

Der Januar ist schon wieder vorbei - das 1. der 12 Kapitel im Jahr 2017 ist verstrichen.
Die Zeit geht ja wirklich unheimlich schnell vorbei und gerade in den kalten Wintermonaten, in denen mir nie viel mehr übrig bleibt als mich zu Hause in warme Decken zu verkriechen, frage ich mich an jedem Monatsende, was ich überhaupt geschafft habe - gefühlt nichts, absolut gar nichts!
Das ist im Sommer (Gott sei Dank) anders, da bin ich meiner Meinung nach um Welten produktiver und motivierter.
Gerade deshalb fand ich die Idee ein Bullet Journal inklusive habit-tracker zu beginnen gar nicht so schlecht und freue mich schon regelrecht darauf mein Fazit zu der ganzen Sache zu ziehen.
Mittlerweile führe ich seit einem Monat erfolgreich mein erstes Bullet Journal, und da ich anfangs immer froh über alle Artikel über den Leuchtturm war, versuche ich euch selbst ein bisschen Inspiration mit auf den Weg zu geben. 

- Arbeitsaufwand -
Anfangs war ich etwas skeptisch was das Führen eines Bullet Journals angeht, da mir  klar war, wie viel Arbeit, Mühe und Zeit so etwas in Anspruch nimmt.
Ich bin dazu noch ein sehr perfektionistischer Mensch - wenn ich Sachen anfange, dann will ich sie möglichst perfekt machen, nicht nur halbherzig und ich will vorallem zufrieden mit dem Ergebnis sein.
Allerdings hat sich das als gar kein großes Problem dargestellt, da ich mich gerne an meinen Schreibtisch gesetzt habe, um beispielsweise die nächste Woche einzuzeichnen.
Das Termine eintragen macht mir sogar regelrecht Spaß, dadurch, dass alles übersichtlich sortiert ist, und ich habe jedes Mal einen guten Überblick auf die kommende Woche.
Ja, es dauert seine Zeit, bis alles ordentlich eingetragen wurde, aber gleichzeitig bietet das bullet journalling Zeit um runterzukommen und sich neu zu sortieren. 

- Organisation und Überblick -
Was die Organisation meines Lebens angeht bekommt der Leuchtturm ein ganz großes Plus von mir, da ich wirklich individuell auf meine Termine und Bedürfnisse angepasst meinen Alltag planen kann.
Am Anfang war ich ziemlich überwältigt von den unzähligen Inspirationen auf Pinterest & Co. , mittlerweile habe ich aber eine gute Planungsroutine gefunden, mit der ich total zufrieden bin.
Es bietet sich auch wirklich an diese Routine im Bullet Journal selbst zu dokumentieren, um nicht lange überlegen zu müssen was für den nächsten Monat eingezeichnet werden soll.
Ich denke auch, dass es nicht die perfekte Planungsroutine gibt, die man übernehmen kann, sondern man muss sie viel mehr individuell auf einen selbst anpassen.

- Motivation und Produktivität -
Wie schon erwähnt ist meine Arbeitsmotivation, wenn man sie mit der in anderen Monaten vergleicht, mit Sicherheit die Niedrigste.
Es ist meistens kalt, nass, dunkel und (es tut mir ja leid) ich kann mich oft einfach nicht dazu Aufrappeln Sport zu machen, für die Klausuren zu lernen etc.
Komischerweise hat sich mein Verhalten diesen Januar, was die Produktivität angeht, einmal um 180 Grad gedreht und ich habe tatsächlich Spaß daran mich mehr zu bewegen und den Dingen, die mich ein Stückchen besser machen, nachzugehen.
Auch wenn das vielleicht nur daran liegt, dass ich dann ein Kästchen in meinem "habit tracker" ausfüllen kann - es funktioniert, also wieso nicht?

- Dokumentation des Jahres -
Wie wahrscheinlich viele Mädchen in meinem Alter habe ich auch schon versucht mich damit anzufreunden Tagebuch zu führen, allerdings habe ich das für mich persönlich immer als ein bisschen lächerlich empfunden und kam mir oft total doof dabei vor, weshalb ich immer nach ein paar Tagen die Lust daran verloren habe.
In meiner "year in pixels" Tabelle, wird jeden Tag meine aktuelle Stimmung eingetragen, durch die "monthly memories" Seite werden die schönsten Erinnerungen des Monats festgehalten, und mit dieser Variante mein Leben zu dokumentieren kann ich  mich definitiv eher anfreunden.


- Tools und Inspirationen -
Was Tools, Stife, Aufkleber etc. angeht, kenne ich mich beim bullet journalling wirklich noch überhaupt nicht aus.
Deshalb mussten auch die klassischen Muji Fineliner, sowie Washi tape zur Dekoration herhalten.
Das hat bis jetzt auch immer ganz gut geklappt, aber für die Zukunft will ich noch viel mehr ausprobieren, um mein Bullet Journal nicht zu eintönig zu halten.
Meine Inspiration kommt hauptsächlich von Pinterest, auf der ich eine extra Liste rund um das Thema bullet journalling angelegt habe (hier).
Außerdem gibt es jede Menge Blogger, die sich auf genau das Thema spezialisieren oder darüber berichten - zu meinen Liebsten gehören jasminar und elfenbeinmaedchen, die nicht nur Blogpost sondern auch anschauliche Videos veröffentlichen.

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