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H&M BEAUTY // TOP ODER FLOP? REVIEW

Donnerstag, 29. Dezember 2016
Ich habe nun seit etwas längerer Zeit Produkte der H&M Beauty Reihe, die dieses Jahr komplett neu aufgelegt wurde, in Gebrauch und bin der Meinung, dass ich mittlerweile ganz gut meine Erfahrungen teilen kann.
Ich war vorerst etwas skeptisch, was Kosmetikprodukte von H&M angeht, weil sie auf mich immer ziemlich billig und qualitativ eher schlecht wirkten.
Als dann, nachdem das neue Sortiment auf den Markt kam, so gut wie alle mir bekannten Blogger und Youtuber anfingen nach und nach die Produkte in ihre Kosmetiksammlung aufzunehmen, hat es mich auch gepackt und ich habe mir das Ganze ebenfalls mal angeschaut.
Ich muss vorweg sagen, dass mich die Qualität der Produkte am Anfang schon sehr überrascht hat, da ich auf schlechte Haltbarkeit/Pigmentierung etc. gesetzt habe, allerdings hat sie mich bis heute auch nicht wirklich überzeugt. 

In meine Kommode einziehen durfte ein Cremelidschatten, ein Puderblush, sowie eine Lidschattenpalette, die allerdings nicht mehr erhältlich ist, und ein Pinsel.

Lidschattenpalette:
Die Palette besteht aus 4 matten Brauntönen, die an sich sehr alltagstauglich sind.
Die Haltbarkeit und die Pigmentierung sind sicherlich nicht schlecht, allerdings gibt es meiner Meinung nach mit Sicherheit bessere Lidschatten.
Mit der Pigmentierung der Naked Paletten von Urban Decay beispielsweise können sie nicht mithalten.
Trotzdem benutze ich sie relativ häufig und gerne als Unterton auf dem gesamten Lid und kombiniere die Lidschatten dann noch mit anderen Paletten.

Cremelidschatten:
Die Farbe ´Champers´ des Cremelidschattens hat mich auf den ersten Blick mehr als überzeugt.
Umso größer war dann leider auch die Enttäuschung, als ich feststellen musste, dass er total schmiert und die Pigmentierung die reinste Katastrophe ist.
Viel mehr muss ich glaube nicht dazu sagen - er wird bei mir auf jeden Fall bedauerlicherweise keine Verwendung mehr finden.

Wimpern- und Augenbrauenpinsel:
Nachdem ich wirklich schon viele Augenbrauenpinsel ausprobiert hatte und wirklich keiner so richtig mit meinen Augenbrauen funktionierte, habe ich dem Augenbrauenpinsel von H&M eine Chance gegeben.
Seit der ersten Anwendung ist er aus meiner Pinselsammlung nicht mehr wegzudenken und kommt so gut wie jeden Tag zum Einsatz.
Mit Augenbrauenpinseln kann man in der Regel ja nicht viel falsch machen und wie die anderen Pinsel von H&M sich schlagen kann ich leider nicht beurteilen, was ein Grund mehr ist, sie sich vielleicht auch noch zuzulegen.
Mit meinem Pinsel bin ich vorerst allerdings ziemlich zufrieden.

Puderblush:
Die Farbe meines Puderblushs ist `Brown Sugar´ und ich bin tatsächlich mittlerweile sehr verliebt in die Farbe.
Am Anfang konnte ich eher weniger mit der Nuance anfange, aber gerade in den kühlen Wintermonaten habe ich ihn oft verwendet.
Er ist matt, hat eine ordentliche Pigmentierung und ist momentan mein Favorit in meiner Rougesammlung.

Fazit: 
Ich bin im Großen und Ganzen zufrieden mit den Produkten, da sie für ihren Preis das tun was sie sollen, allerdings auch nicht mehr.
Die Qualität der Produkte ist auf Grund des Preises natürlich nicht vergleichbar mit Highend-Produkten, aber das Preisleistungsverhältnis stimmt meiner Meinung nach vollkommen.
Es gibt Produkte die besser und die schlechter sind, ich persönlich finde, dass es sich gelohnt hat sie mal auszuprobieren - allein schon, um jetzt auch endlich mal mitreden zu können :-)


VEGANE KOKOS-PANNA COTTA

Dienstag, 27. Dezember 2016
Ich liebe, liebe, liebe alles was mit Desserts zu tun hat.
Da man, wenn die Desserts vegan sein sollen, etwas eingeschränkt ist, wollte ich unbedingt mal ein Rezept ausprobieren und bin auf vegane Kokos-Pannacotta gestoßen.
Pannacotta ist eine meiner Lieblingsnachspeisen, somit hat es sich sehr gut angeboten sie einmal selbst zu kochen.
Ich hatte Pannacotta immer als ein Dessert in Erinnerung, das mit viel Aufwand und Können zubereitet wird - ich habe mich getäuscht...

Zutaten:
  • 300ml Kokosmilch
  • 300ml Sojasahne
  • 1/2 Limette
  • 3TL Agar-Agar (Dickungsmittel)
  • 75g Zucker
  • Granatapfel
  • Kokoschips
  • Ahornsirup
Die Kokosmilch wird zusammen mit der Sojasahne dem Agar-Agar und dem Zucker unter ständigem Rühren auf dem Herd erhitzt.
Während dessen wird die Limette ausgepresst und langsam untergerührt.
Anschließend wird die Masse durch ein feines Sieb gegeben und in kleine Tassen oder Schälchen gefüllt.
Dort bleibt die Pannacotta bis sie etwas abgekühlt ist und man sie in den Kühlschrank stellen kann. Vor dem Servieren wird sie noch mit Granatapfelkernen, Kokoschips und etwas Ahornsirup garniert. Fertig!

Mein Fazit: Die Zutaten sind einfach gehalten und der Aufwand ist wirklich nur minimal.
Pannacotta machen kann so leicht sein und hätte ich nicht vegane Desserts kochen wollen, wäre ich niemals darauf gestoßen sie einmal selbst zu kochen.
Allerdings hat die vegane Version meines Lieblingsdesserts nicht mehr ganz so viel mit der eigentlichen Variante der Pannacotta zu tun.
Der Kokosgeschmack sticht doch unheimlich heraus, ich bin mir aber nicht sicher ob dies der Fall ist wenn man einfach Mandel- oder Sojamilch verwendet.
Alles in Allem schmeckt sie aber ganz großartig und ich werde sie sicherlich noch öfter zubereiten - dann vielleicht auch mal nicht vegan!

WIE FINDET MAN SEINEN KLEIDUNGSSTIL? // OUTFIT

Sonntag, 25. Dezember 2016
Noch am Anfang des Jahres war ich  mir todessicher, dass meine Farbe (jedenfalls was Kleidung angeht) definitiv weiß ist!
Mittlerweile findet man in meinem Kleiderschrank bis auf ein oder zwei weiße T-Shirts nur noch schwarz, grau, dunkelblau und vielleicht (wenn überhaupt) vereinzelt mal ein buntes Teil.
Für mich habe ich dieses Jahr meinen Kleidungsstil gefunden, ich bin viel selbstbewusster geworden und habe mich getraut Sachen anzuziehen und zu kombinieren, die ich schon immer eigentlich mal anziehen wollte.
Ich habe es nie gewagt auch mal ein auffälligeres Paar Schuhe anzuziehen, eine auffälligere Jacke, aber das ist mittlerweile zumindest vorbei.
Ich denke viel weniger darüber nach, was Andere Leute von mir und meinem Aussehen denken.
Ich kleide mich so, wie ich es für angemessen halte und wie ich mich wohl fühle.
Bis jetzt muss ich sagen, habe ich auch kaum negative Kommentare zu meinem Kleidungsstil bekommen, sonder eher ganz im Gegenteil.

Ich habe dieses Jahr was dieses Thema betrifft unheimlich viel gelernt, bin nicht mehr so schüchtern und zurückgezogen wie vorher und stehe zu dem was ich bin, was ich mache und was ich gerne habe.

In freundlicher Kooperation mit Shein.


SHOP MY LOOK:
SHOES - PULL&BEAR - get here
JEANS - PULL&BEAR - get here
JACKET - SHEIN - get here
SHIRT - PULL&BEAR - get here
WATCH - FOSSIL - get here 

2016 // BEST OF MY YEAR

Donnerstag, 22. Dezember 2016
Jedes Jahr im Dezember sind meine Lieblingssendungen im Fernsehen diejenigen, die das gesamte Jahr noch einmal revue passieren lassen, die wichtigsten Momente für Deutschland und die Welt noch einmal aufgreifen und einen Jahresüberlick liefern bevor das nächste Jahr dann endlich beginnen kann. 
Ganz nach diesem Muster setze ich mich am Ende des Jahres genauso hin, bestelle die schönsten Fotos des Jahres, bis dann ein riesen Paket zu Hause ankommt mit den Bildern, die ich in ein Fotoalbum einklebe.
Ich habe allein schon Spaß am Raussuchen und Sortieren der Fotos und merke dabei jedes Mal wieder wie schön mein Leben doch eigentlich ist und wie dankbar ich für die ganzen Momente und Ereignisse sein sollte, die ich in meinem jungen Alter schon erleben darf. 
Ich bin sehr froh, dass ich mir jedes Jahr die Mühe mache tausende von Fotos zu machen, sie zu sortieren und dann in Alben einzukleben, weil es jedes Jahr aufs Neue wunderschön ist, sie gemeinsam mit den besten Freunden anzusehen. 
Ich habe am Schluss die schönsten 10 Erlebnisse des Jahres zusammengesucht und sie in Form von Collagen zusammengestellt:

- VALENTINSTAG -
Es ist doch wirklich schrecklich traurig am Valentinstag alleine zu Hause zu sitzen. 
So wie mir ging es jedenfalls einer sehr guten Freundin, die mich dann zu sich nach Hause einlud, um zusammen zu Frühstücken und den Tag gemeinsam zu verbringen. 
Wieder einer der Momente in denen man merkt, was für tolle Freunde man hat. Danke Maxi an dieser Stelle, solltest du das lesen :-) 


- SKIURLAUB - 
Seit ich laufen kann, kann ich (jedenfalls nach den Erzählungen meines Papas) Ski fahren und seitdem gab es auch kein Jahr, in dem ich nicht Ski gefahren bin.
 Spätestens im Dezember vermisst man das Ski fahren und die Berge jedes Jahr aufs Neue und ich bin wirklich sehr glücklich darüber, dass meine Familie jedes Jahr genauso sehr Lust zum Ski fahren hat wie ich.



- AMMAN - 
Durch den Beruf meiner Eltern hatte ich öfter mal die Möglichkeit übers Wochenende mit ihnen mitzufliegen. 
Dieses Jahr ging es für mich mit nach Amman, eine Stadt, in die ich mich auf Anhieb und trotz des kurzen Aufenthalts sofort verliebt habe.
Ein Blogpost zu meinem Wochenende dort ist in Arbeit :-)



- WIEN - 
Gemeinsam mit einer guten Freundin ging es in den Sommerferien nach Wien!
 Da ein Teil meiner Familie dort wohnt, ist die Stadt perfekt um die Stadt zu besichtigen und gleichzeitig die Liebsten mal wieder zu sehen. 
Einen Blogpost über unsere Reise findet ihr hier.


- ROBINSON CLUB PAMFILYA -
Meine Herbstferien habe ich im Robinson Club in der Türkei verbracht und ich durfte zwei unheimlich nette Menschen kennen lernen, die ich jetzt meine Freundinnen nennen darf. 
Die wenn auch viel zu kurze Woche, die wir gemeinsam hatten, war meiner Meinung nach die perfekte Abwechslung zum durchgeplanten und stressigen Alltag zu Hause. 
Grüße gehen raus an Neele und Mareike, falls sie das hier lesen :-)



- EIN SONNENAUFGANG IN DER WÜSTE -
Das stand wirklich schon seit einer halben Ewigkeit auf meiner Liste der Dinge, die ich in meinem Leben auf jeden Fall noch einmal erleben möchte. 
Niemals hätte ich gedacht, dass ich diesen Punkt so schnell abhaken kann, aber da war ich schon urfrüh am Morgen auf dem Weg in die Wüste Abu Dhabis. 
Es war wirklich ein unbeschreibliches Erlebnis, das ich auf jeden Fall einmal wiederholen möchte.


 - FRANKREICH - 
Viele nenne es das Land der Liebe und der Romantik und ich kann dem zu 100% nur zustimmen. 
Das Land ist mit Abstand das Land, zu dem ich am Meisten Bindung habe und in dem ich definitiv später mal für eine Zeit leben möchte. 
Durch die Sprache, die Leute und die vielen Austausche, die ich mit vielen unheimlich netten Franzosen jetzt schon hatte, hat sich ein mir unbeschreibliches Heimatsgefühl in den Land entwickelt und ich bin über jeden Tag froh, den ich dort verbringen darf. 
Dieses Jahr ging es für mich nach Pau in Südfrankreich, wo ich vorher selbst noch nicht war und (wen auch immer das jetzt noch überrascht) ich war total begeistert von der Region und meinem Aufenthalt dort.
 

- HONG KONG - 
Wer mittlerweile gemerkt hat, dass Reisen eine große Rolle in meinem Leben spielt, der weiß, dass meine Hong Kong Reise in dieser Liste nicht fehlen darf. 
Viel brauche ich glaube dazu nicht mehr sagen, die zugehörigen Blogposts findet ihr hier und hier



 - SCHWANENSEEAUFFÜHRUNG - 
Meine Lingslingsbeschäftigung bzw. meine liebste Sportart dieses Jahr war das Ballett und damit auch die Schwanenseeaufführung im November, für die wir alle das ganze Jahr lang ziemlich hart trainiert haben. 
Im Ballettsaal drehte es sich um so gut wie nichts Anderes mehr und mit der Aufführung ging die riesen Vorfreude dann leider vorbei. 
Die Zeit auf und hinter der Bühne war wie ein einziger Traum oder ein Märchen, das so schnell an einem vorbei zog, dass man gar nicht bemerkte, wie der Vorhang am Ende zufiel und Alles auf einmal vorbei war.


MATCHA // WAS IST DAS? WAS KANN ER?

Donnerstag, 15. Dezember 2016

Seit ich in Hong Kong den wohl besten Matcha Latte hatte, den ich seit wirklich langer Zeit getrunken habe, habe ich jedes Mal, wenn ich mir einen Kaffee mache das Bedürfnis, ihn durch einen wahrscheinlich viel gesünderen und meiner Meinung nach abwechslungsreichen Matcha zu ersetzen.
Gerade in letzter Zeit scheint das gesunde Grünteegetränk einen totalen Hype zu durchleben und nachdem ich selbst einmal Informationen über die so besonders scheinende Art von Tee herausgesucht habe, bin ich wirklich sehr erstaunt darüber, was das bisschen Pulver alles kann und was es überhaupt ist:

  • Was ist Matcha?
Matcha ist zu feinstem Pulver gemahlener, hochwertiger Grüntee, der ursprünglich aus China kommt, allerdings in Japan perfektioniert wurde.
  • Wieso Matcha trinken?
Der Tee macht auf gesunde Weise wach, konzentrations- und leistungsfähig.
Außerdem übt er eine wohltuende Wirkung auf den kompletten Stoffwechsel aus.
Das Immunsystem wird gestärkt, der Stoffwechsel angeregt und der Fettabbau und Muskelaufbau unterstützt.
Matcha gehört zu den eisenhaltigsten Lebensmitteln überhaupt, was gerade Vegetariern und Veganern zu Gute kommt.
Neben Eisen enthält der Grüntee allerdings auch eine große Menge an Vitamin-A, welches unter Anderem wichtig für die Augen, Haut und Schleimhäute ist.
Der Blutdruck wird bei regelmäßigem Konsum gesenkt und die Konzentration verbessert.
Das enthaltene Koffein im Matcha wird erst während der Verdauung aufgenommen, so hat man im Gegensatz zu Kaffee länger etwas von der muntermachenden Wirkung.
  • Woher kommt die intensive grüne Farbe?
Die Farbe des Matchas ist ein ausschlaggebendes Merkmal bei der Qualität des Tees.
Dadurch, dass die Pflanzen beim Anbau beschattet werden und sie nur noch 10 Prozent des Sonnenlichts erreichen, vermehrt sich das enthaltene Chlorophyll und Aminosäuren werden im Blatt angereichert.
Je höher die Qualität, desto höher die Intensivität des Grüns!
  • Wie wird Matcha traditionell zubereitet?
Die traditionelle Zubereitung des Tees wird während einer "Zeremonie" durchgeführt.
Dabei wird auf Achtsamkeit, bewussten Genuss und meditative Einflüsse geachtet, die bei diesem Ritual eine große Rolle spielen.
Natürlich muss man für den privaten Gebrauch nicht unbedingt die "Regeln" der Matcha-Zubereitung beachten, allerdings lässt er sich mit den passenden Utensilien meiner Meinung nach besser zubereiten.
Dazu gehört eine Teeschale, ein Besen (Chasen), ein Dosierlöffel (Chashaku) und natürlich ein Matcha-Tee.
Nun gibt man das Matcha-Pulver in die Teeschale und übergießt es mit heißem, möglichst exakt temperiertem Wasser.
Mit dem Besen schlägt man den Tee nun schaumig auf, indem man ihn mit schnellen zickzack-Bewegungen durch den Tee zieht – solange bis sich ein dichter Schaum auf der Oberfläche gebildet hat.
  • Varietät des Tees 
Matcha ist ein ziemlicher Alleskönner.
Neben der traditionellen Art ihn zuzubereiten gibt es viele andere Weisen ihn zu trinken bzw. sogar zu essen.
Ob in Cocktails, Smoothies, Limonaden, Kuchen, Schokolade, Eis, oder Salat - der charakteristische Geschmack des Matchas gibt Allem hinzufügend eine ganz besondere Form.

Ich trinke meinen Matcha am Liebsten als Matcha-Latte, zusammen mit ein wenig Mandelmilch.
Ich habe einen für mich persönlich guten, hochwertigen und verhältnismäßig preisgünstigen Tee bei TeeGschwendner gefunden, mit dem ich bis jetzt mehr als zufrieden war.
Auf der Website des Shops findet ihr auch noch einmal viele Informationen zum Thema Matcha.
Meine Utensilien findet ihr in einer ähnlichen Ausführung hier.

HONG KONG IN 48 STUNDEN // TRAVEL DIARY 2.0

Freitag, 9. Dezember 2016
Wie versprochen (wenn auch möglicherweise mittlerweile viel zu spät), die Fortsetzung meiner Hong-Kong Reise im Herbst.
Da der erste Tag der Reise, wie schon gesagt, ein halber Weltuntergang voller Regen und Sturm war,
wollten wir wenigstens am zweiten Tag ein bisschen was von der Umgebung der Stadt sehen.
Wir haben uns also letzten Endes dafür entschieden mit der Seilbahn nach Lantau-Island zu fahren (ja Touristenziel Nummer 1), um das alte Kloster und die riesengroße Buddhastatue zu sehen.

Der Weg aus dem Zentrum der Stadt zur Insel ist für Hong Kongs Verhältnisse relativ lang und hat uns mindestens eine Stunde unserer kurzen 48 Stunden Aufenthalt gekostet inklusive 1 1/2 Stunden auf die Seilbahn warten, die ihr unbedingt einplanen solltet, wenn ihr selbst einmal in Hong Kong sein solltet und auf die Idee kommt den großen Buddha anzusehen.
Ein Tipp: Die Fahrkarten könnt ihr schon vorher online reservieren, so spart ihr euch definitiv wertvolle Zeit.
Die Wartezeit war es meiner Meinung nach aber mehr als wert!
Ich finde es ja sowieso immer urspannend andere Kulturen kennen zu lernen und das Kloster war auf jeden Fall eine gute Gelegenheit dem Buddhismus und damit auch der Kultur Chinas näher zu kommen (mal ganz abgesehen von der Fahrt dort hin durch die Berglandschaft der Insel).
 Das Kloster war wirklich sehr beeindruckend, allerdings hatte ich nicht überall die Möglichkeit alles in Fotos einzufangen, schlichtweg aus Respekt gegenüber den Gläubigen Buddhisten, die den Ort zum Beispiel zum Beten nutzen.
Auch wenn der Buddhismus auf mich erst einmal als sehr ungewohnt und spirituell gewirkt hat, konnte einem der Ort ein bisschen das Gefühl von Geborgenheit geben und ich habe mich auf mir unerklärliche Weise nach einiger Zeit unheimlich wohl dort gefühlt.
Durch die Ruhe und die Gelassenheit der Menschen dort, wurde für eine kurze Zeit mein normalerweise ziemlich hektischer Alltag ausgeblendet und man konnte richtig beobachten, wie der Körper nach und nach langsam runter fährt.

Mein persönliches Highlight des Ausflugs war der Ausblick, den man von der Plattform, auf dem der Buddha steht hat.
Die Möglichkeit auf diese Weise die Landschaft Chinas zu beobachten, werde ich sicherlich nicht mehr allzu oft in meinem Leben haben und ich fande sie wirklich überwältigend schön.
In solchen Momenten stellt man wieder fest, wie schade es eigentlich ist, dass wir unsere Welt durch den Klimawandel/ die Erderwärmung und unser unmögliches Verhalten auf der Erde so kaputt machen.

Alles in Allem waren meine 48 Stunden in Hong Kong leider viel zu kurz um Alles anzusehen, was ich gerne hätte sehen wollen und ich habe noch viele Gründe auf meiner Liste wiederzukommen.
Für einen klitzekleinen Einblick in die Kultur Chinas hat es aber zum Glück gereicht und ich bin mit vielen neuen Erfahrungen und übergroßer Reiselust wieder zu Hause angekommen. 

GOOD VS. BAD HABITS // VORSÄTZE FÜR 2017

Montag, 5. Dezember 2016
Das Jahr ist fast rum - nur noch ein Monat bleibt uns im Jahr 2016!
Am Ende des Jahres versuche ich immer die Monate revue passieren zu lassen; ich frage mich dabei jedes Mal was gut/ was schlecht gelaufen ist, welche meiner Ziele ich erreicht/ nicht erreicht habe und vor allem frage ich mich, was ich nächstes Jahr besser machen möchte.
Komischerweise brauche ich immer einen geraden Schnitt, einen Abschluss, um mich wieder neu motivieren zu können manche Gewohnheiten abzulegen bzw. neu aufzunehmen.
Es müssen keine großen Dinge sein, die verändert werden sollen - manchmal sind es gerade die kleinen Dinge, die dann schließlich einen großen Unterschied machen.
In der heutigen Welt und unserem heutigen Idealdenken, das sehr durch vollkommen runtergehungerte Models, unwirkliche Tumblr- und Pinterestbilder und den Perfektionismus beeinflusst wird, fällt es mir persönlich zumindest immer unheimlich schwer zufrieden mit mir zu sein. 
Ich finde immer irgendetwas, das verbessert werden kann im Vergleich zum letzten Jahr und das ist oft auch gut so.
Jedes Jahr aufs Neue schreibe ich mir also eine Liste voll mit Dingen, die ich in meinem Leben in Zukunft ändern möchte.
Es sind keine großen Sachen, es sind nicht viele, aber ich brauche etwas, an dem ich festhalten kann und das mich motiviert aufzustehen und mein Leben in die Hand zu nehmen:

  • Trinken, trinken, trinken! Am Liebsten mindestens 2 1/2 Liter am Tag
  • Den meiner Meinung nach viel zu hohen Kaffeekonsum durch mehr Tassen Tee austauschen 
  • Regelmäßiger Sport machen 
  • Freundlicher Menschen gegenüber treten, auch wenn der Tag mal nicht so gut gelaufen ist
  • Mehr Bücher lesen
  • Abends nur noch wenig und kohlenhydratarm essen
  • früher schlafen gehen
  • weniger tierische Produkte essen
  • Meditation lernen
  • weniger reden, mehr zuhören
  • auch mal `Nein´ sagen können
  • Nachsicht mit mir selbst haben
  • minimalistischer Leben
  • mehr Fotos machen, mehr Momente festhalten 
  • produktiver arbeiten
  • Spontanität: Dinge tun, ohne groß einen Plan zu haben 
Das Buch 2016 ist vielleicht schon geschrieben, die Seiten des letzten Kapitels werden nur noch gelesen und gelebt, aber wir selbst sind der Autor für das nächste Buch, für das nächste Jahr und wir selbst sind verantwortlich dafür unser Glück und unsere Zufriedenheit zu schaffen.